Einige echte Profitipps für bessere Fotos

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Riesen Post-It

Ich fotografiere jetzt seit dem Jahr 2002 mit digitalen Kameras und habe anfangs mit analogen Kompaktknipsen von Canon herumhantiert. Gestartet bin ich im digitalen Bereich mit einer Olympus Ultrazoom 720 und jetzt bin ich bei Fujifilm bzw. der Fuji-X-Series angekommen.


Sie fragen sich jetzt bestimmt, was sind meine absoluten Profitipps für bessere Fotos? Wie kann man zu sensationellen Aufnahmen gelangen? Wo liegen die Geheimnisse von fotografischen Ikonen in der Fotografie? Dazu gibt es einerseits zig Fachbücher, aber andererseits auch ganz einfache Tipps, wie diese hier.

OK, an dieser Stelle sollte man das alles nicht immer ganz so ernst nehmen. 😉 Deshalb können Sie dies auch direkt als ersten Tipp betrachten. Hier jetzt meine kleine Hitliste brauchbarer Tipps direkt aus meiner Praxis. Ganz wichtig, natürlich: ich bin kein Profi und muss (oder kann) nicht meinen Lebensunterhalt mit Fotos bestreiten.  😉

  • Fotografie sollte in erster Linie Spaß machen, denn daraus folgt Enthusiasmus und daraus resultieren oftmals tolle Aufnahmen.
  • Klingt komisch, aber bitte haben Sie immer eine Kamera dabei! Smartphone oder Kompaktapparat gehen auch. Denn ohne Kamera verpassen Sie vielleicht tolle Momente.
  • Gar nicht komisch, aber haben Sie auch immer genug Akkus dabei! Kein Akkus = kein Strom = nix mit digitaler Fotografie.  😉
  • Regeln in der Fotografie sind sehr nützlich. Manchmal aber auch dazu da, dass man diese bricht. Daraus können besondere Aufnahmen resultieren.
  • Kinderfotos wirken am besten, wenn Sie vor Ihnen auf die Knie gehen. Portraits profitieren hier von der direkten Augenhöhe.
  • Wenn das (Blitz-)Licht angeht, dann wird es entweder zu dunkel oder die Automatik ist noch an. Blitzdings-Fotos sind aber eher unschön und es sieht etwas doof aus, wenn man z.B. das Münchner Rathaus mit einem Kompaktblitz beleuchten will.
  • Wenn möglich, fotografieren Sie immer im sog. RAW-Modus. In Lightroom z.B. kann man auch bei „suboptimalen“ Fotos noch sehr viel herausholen.
  • Schalten Sie in der Kamera möglichst viele Helferlein oder Optimiererlein ab. Nichts ist ärgerlicher, als wenn man beim Fotografieren das Ergebnis nicht optimal steuern kann.
  • Als allererstes müssen Ihnen selbst die Fotos gefallen. Dann erst allen anderen.
  • Wenn alle in eine Richtung schauen oder Fotografieren, dann drehen Sie sich einfach mal um oder drehen sich im Kreis oder wechseln den Standort. Ich nenne das gerne den „Anti-Touristeneffekt“ in der Fotografie.
  • Lassen Sie sich nicht von den Megapixelwahn der Kamerahersteller verführen, sondern schauen Sie lieber auf das Handling der Kamera oder Ihre ganz persönlichen Ziele/Wünsche bei Ihren Aufnahmensituationen. Fassen Sie Ihre neue Kamera einfach mal an.
  • Und zu guter Letzt: es ist noch nie ein Meister vom Himmel gefallen. Also knipsen, knipsen, knipsen, bis Sie anfangen zu fotografieren.

Nein, die Liste ist natürlich weder vollständig, noch objektiv oder empirisch nachgewiesen. Auch fehlt der Punkt, dass es anstrengend ist mit der Familie im Schlepptau loszuziehen um herausragende Aufnahmen zu gestalten. Wenn man also z.B. im Zoo unterwegs ist, empfiehlt es sich immer sein Handy griffbereit zu haben, damit man nicht vor lauter Spaß an der Fotografie den Anschluss an die Gruppe verliert.

Was macht Ihnen Spaß an der Fotografie? Ist Fotografie überhaupt Kunst oder kann das weg? Welche Tipps haben Sie erarbeiten können?

Verteilung des Artikels? Immer gerne!

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